Initiative »Tut gut!«

 

Initiative „Tut gut!“

Tut gut 2011_mit NÖ_mit Domainl

Programmkatalog zum Thema Klima & Gesundheit für die Gemeinden Niederösterreichs.

Das globale Klimasystem steht an der Kippe. Die Erhöhung der Durchschnittstemperatur von 2°C ist bald erreicht, alles was darüber geht wird unabsehbare Folgen auf Natur, Tierwelt und Menschen auf der ganzen Welt haben. Ganze Wälder brennen ab, Tierarten sterben aus, aber auch wir Menschen hier in Österreich  werden unter dem Klimawandel leiden: Regelmäßige und immer stärkere Hochwasser verwüsten die Gemeinden an Österreichs großen Flüssen und kosten immer wieder auch Menschenleben. Aber auch in alltäglichen Situationen bekommen wir die Folgen des Klimawandels zu spüren: Die Wege zum Einkaufen werden vor Hitze unerträglich. Zuhause muss zunehmend  gekühlt werden, die Energiekosten pro Haushalt steigen stark. Die Feinstaubbelastung wird durch die Luftverschmutzung erhöht, in einer Stadt zu leben wird zur gesundheitlichen Belastung. Im Rahmen der Sustainability Challenge 2015 wurde versucht, für die Initiative >>Tut gut!<< ein Konzept zu entwickeln, das die beiden  Themengebiete Klima und Gesundheit verbindet und aufzeigt, in welchem wechselseitigen Verhältnisse zueinander stehen. Die Initiative >>Tut gut!<< bemüht sich darum dieEigenverantwortung der BürgerInnen Niederösterreichs in Bezug auf ihre Gesundheit  und Lebensqualittät zu stärken. Mit diesem Fokus wird versucht in Form von  unterschiedlichen Aktionen, Informationen für eine gesündere und nachhaltige  Lebensführung zu vermitteln. Die Initiative trat an die Sustainability Challenge mit dem Auftrag heran, ein Konzept zu entwickeln, das sich mit dem Wechselspiel von Klima und Gesundheit auseinandersetzt, zu diesen kombinierten Themenfeldern bisher keine Konzepte vorhanden waren.

Programmkatalog Initiative „Tut Gut!“

In Zusammenarbeit mit der Initiative bedienten wir uns an einer Idee von Konfuzius, der bereits sagte “Der Weg ist das Ziel.”Unser Konzept umfasst einen “Klimaweg”in Kombination mit einem Programmkatalog. Als Basis der Aktion dient ein von Informationstafeln gesäumter Weg, der von den Gemeinden auf unterschiedliche Weise gestaltet werden kann. Diese Tafeln geben Input zu verschiedenen Themen, wie den Einfluss von Radfahren auf Klima und Gesundheit etc. Zusätzlich zu diesem Weg, können die Gemeinden aus dem Katalog unterschiedliche Aktionen wie Vorträge, Workshops usw. wählen, die während der Dauer der Aufstellung des Weges in der Gemeinde angeboten werden können. Durch diese Kombination aus Klimaweg und Zusatzoptionen, können die Gemeinden spezifisch auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Aufklärungsmaßnahmen zum Thema Klima und Gesundheit durchführen.

Am Projekt beteiligte Studierende: Manuela Hageneder (Bachelorstudium Holz- und Naturfasertechnologie), Anita Hradil (Master Soziologie), Miriam Hübl (Master Politikwissenschaft), Kevin van Delden (Master Sozioökonomie), Monika Zahnt (Sozioökonomie)

Kontakt Programm „Gesunde Gemeinde“
Walburga Steiner: walburga.steiner@noetutgut.at