MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung

Smart City Wien für Wienerinnen und Wiener

Die Magistratsabteilung 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung, der Stadt Wien arbeitet SCW_Logo_Farbe_GRB_shine_rgbderzeit intensiv an der Rahmenstrategie zur Smart City Wien mit den Kernbereichen Innovation, Ressourcen und Lebensqualität. Ein wesentliches Anliegen der  Smart City Wien Initiative ist es, Öffentlichkeits- und BürgerInnenbeteiligung bei der Umsetzung der Smart City Strategie zu ermöglichen und zu fördern. Das Thema Partizipation soll daher ab 2014 verstärkt in den Fokus der Initiative gerückt werden, um die strategischen Grundlagen der Smart City Wien Rahmenstrategie und deren Inhalte den tatsächlichen Alltagswelten der BewohnerInnen gegenüber zu stellen. Durch den Einsatz von partizipativen Instrumenten soll die Smart City Thematik einerseits kommuniziert werden und andererseits die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert und ihre Inputs gewonnen werden. Es soll eine Wechselwirkung entstehen, bei der beide Seiten von einander lernen können und sich gegenseitig unterstützen um eine bestmögliche Implementierung der Smart Cities Strategie zu erreichen. Die Herausforderung BürgerInnen miteinzubinden stand deshalb auch im Mittelpunkt des Service Learning Projekts.

Projektplakat MA 18

Aufgrund des begrenzten Zeitraums der Sustainability Challenge wurde sich darauf verständigt, zwei ausgewählte Zielgruppen näher zu definieren und für diese eine Beteiligungsstrategie zu entwickeln. Als Zielgruppen wurden Energie-Einflussreiche und Energie-Einflussarme gewählt. Der Grundgedanke war, die Situation von Energiearmen innerhalb der Smart City Wien sichtbar zu machen und damit indirekt zur Erreichung der Smart City Klimaziele beizutragen. Durch ein Gespräch mit Dipl.Päd. Angela Vaverka von der Ombudsstelle für Soziale Härtefälle der Wien Energie wurde sehr deutlich, dass Energiearmut in den meisten Fällen nicht primär durch zu geringes Einkommen oder Fehlverhalten zustande kommt, sondern oftmals die schlechte Bausubstanz der Wohnungen ein Hauptfaktor ist. Großen Einfluss auf die Bausubstanz haben in der hier verwendeten Definition die Energie-Einflussreichen, d.h. jene, die Gebäude besitzen und verwalten. Dazu gehören etwa Immobilienfirmen, aber auch Wiener Wohnen. Wenig Einfluss auf die Bausubstanz haben hingegen die MieterInnen.

Um diesen wichtigen sozialen Aspekt der Smart City Wien im Kontext der Rahmenstrategie zu behandeln wird ein Stakeholder Forum vorgeschlagen. Darin sollen Energie-Einflussreiche und soziale Organisationen als VertreterInnen der Energie-Einflussarmen aufeinandertreffen um einerseits eine bessere Vernetzung zu forcieren und andererseits gemeinsam an möglichen Tools zu arbeiten, die für die aktuelle Situation von Energiearmut innerhalb der Smart City Wien eingesetzt werden können.

Am Projekt beteiligte Studierende
Anna Grube (Landschaftsplanning- und Lanschaftsarchitektur, BOKU), Anna Haberl (Geographie, Uni Wien), Franziska Hartwig (Sozioökonomie, WU Wien), Cornelia Konrad (Kultur- und Sozialanthropologie, Uni Wien), Nicole Ringer (Doktorat Raumplanung, TU Wien), Niklas Scheffer (Geographie, Uni Wien), Anastasia Wolfsbauer (Socio-Ecological Economics and Policy, WU Wien) 

Kontakt MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung
Pia Hlava: pia.hlava@extern.wien.gv.at
Lara Tiede: lara.tiede@extern.wien.gv.at

Weiterführende Informationen zu Smart City Wien Projekten der MA 18: