Gemeinwohlökonomie

Gemeinwohl Ökonomie

Nachhaltigkeit als Paradigma der Gemeinwohl-Ökonomie

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine relativ junge Initiative deren erklärtes Ziel es ist, unser Wirtschaftssystem, welches auf Konkurrenzdenken beruht, nachhaltig zu verändern. Vertrauen, Kooperation und Solidarität der Menschen sollen in Zukunft unsere Handlungen leiten. Auf Grund dieser Werte können Unternehmen schon heute die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf das Gemeinwohl durch das Erstellen der Gemeinwohl-Bilanz messbar machen. Grundlage hierfür ist die Gemeinwohlmatrix.

Die Herausforderung besteht derzeit darin, dass es keine Standardform gibt, um das
Bilanzergebnis an Kunden zu kommunizieren und somit eine Verbindung zwischen Unternehmen, Bilanz, Produkten und Kunden zu schaffen.

Projektplakat Gemeinwohlökonomie

Die Idee des Studierendenteams war es deshalb, ein Konzept einer öffentlich zugänglichen Datenbank mit integriertem Branchenvergleich als Kommunikations-Tool der Gemeinwohl-Bilanz zu entwerfen. Es handelt sich dabei um einen unabhängigen Internetauftritt zur Veröffentlichung und Vergleich der Gemeinwohl-Bilanzen welcher eine transparente Entscheidungsgrundlage für Kunden basierend auf der Gemeinwohl-Bilanz darstellen soll. Derzeit kommunizieren Unternehmen ihre Gemeinwohl-Bilanz vor allem über unternehmenseigene Internetauftritte, im Rahmen von Nachhaltigkeits- bzw. Gemeinwohl-Berichten oder durch Präsentationen bei den jährlichen Pressekonferenzen der Gemeinwohl-Ökonomie-Initiative.

Durch die zusätzliche Veröffentlichung im Rahmen der Datenbank soll eine objektive Darstellung der Bilanzen unabhängig von Darstellung und Formulierungen der Unternehmen erfolgen. Die Vergleichsfunktion der Datenbank soll die Bilanzergebnisse für Kunden angreifbarer und verständlicher machen.

Die Datenbank soll ähnlich wie eine Suchmaschine aufgebaut sein, wobei eine Suche durch verschiedenste miteinander kombinierbare Filter eingegrenzt werden kann. Als Suchergebnis werden Profile von Unternehmen gelistet, welche deren Gemeinwohl-Bilanzen sowie allgemeine Informationen über das Unternehmen und Vergleiche zu anderen Unternehmen beinhalten. Die Profile werden eventuell von den Auditoren erstellt, jedenfalls nicht direkt von den Unternehmen selbst. Die Veröffentlichung erfolgt jedoch nur mit Zustimmung der jeweiligen Unternehmen.