EB-Restaurantsbetriebe

EB-Restaurantsbetriebe

Nachhaltigkeitswochen reloaded

Logo - EBRAls Gastronomieunternehmen der ERSTE BANK Österreich verpflegt EB-Restaurantsbetriebe täglich 3.000 MitarbeiterInnen der Erste Group und ihrer Tochterunternehmen. Umweltbewusstsein, beste Qualität der Lebensmittel (auch aus ökologischem Anbau), Regionalität und geschulte MitarbeiterInnen haben sie zur ersten Großküche mit dem „Umweltzeichen Tourismus“ gemacht.

Im vorliegenden Projekt soll die Speiseauswahl, die in den Erste Bank Restaurantsbetrieben (EBR), angeboten wird, nachhaltiger gestaltet werden. Dabei liegt das Augenmerk neben der Verwendung von biologischen und saisonalen Lebensmitteln insbesondere auf einer Reduktion des Fleischangebots und damit einhergehend auf einer Aufwertung der vegetarischen Menükomponenten. Die Ansprechpartnerin, Frau Claudia Helmreich, leitet den Einkauf der EBR. Ihr ist insbesondere die Kommunikation des bereits vorhandenen, und in Zukunft optimierten, nachhaltigen Angebots ein Anliegen, da die Gäste die aktuellen Bemühungen nicht – oder nur unzureichend – wahrnehmen.

Projektplakat EBR

Im Zuge des Projekts werden die Nachhaltigkeitswochen im Herbst 2013 gestaltet. Diese Aktion findet in den EBR schon seit einigen Jahren, mit wechselndem Themenschwerpunkt, statt. Es handelt sich um 2 Wochen, in denen das Menü von einem speziellen Gesichtspunkt (zum Beispiel bio, saisonal, fair trade) aus besonders nachhaltig gestaltet wird.

Aufbauend auf den inhaltlichen Zielen des Vorschlagskataloges der INEX-Projektgruppe des letzten Jahres werden die Inhalte gebündelt und die Verbesserung der Kommunikation zwischen den Kunden_innen und den EBR fokussiert. Die Nachhaltigkeitswochen wollen wir als Kick Off für eine längerfristig verbesserte Kommunikation nutzen. Dafür werden die Menüs in Abstimmung mit den EBR zusammengestellt und die Konsument_innen über verschiedene Wege, wie Intranet, Broschüren und Tischaufstellern angesprochen. Bei einem Lokalaugenschein in einem der Restaurants hatten wir die Gelegenheit, uns einen Eindruck zu verschaffen, welche Kommunikationswege sinnvoll bzw. weniger zielbringend sein könnten.

Das Projekt soll dazu beitragen, dass sich die Gäste der EBR des nachhaltigen Angebots bewusst sind, und sich in der Folge für die nachhaltige Variante des Menüs entscheiden.

Nach dem Motto „in der Kürze liegt die Würze“ haben wir uns darauf fokussiert, Informationen außerhalb der Essensausgabe zu platzieren, da nur hier die nötige Aufmerksamkeit gegeben ist. Ansprechende Graphiken bei den Esstischen sollen wichtige Informationen rasch kommunizieren und ggf. auch zu Diskussionen beim Essen anregen. Ein „Veggie-Tag“ (ein Tag, an dem keine Fleischspeisen angeboten werden) wird die Nachhaltigkeitswochen einleiten und hart gesottenen Fleischesser_innen einen Denkanstoß geben.