ADA

Austrian Development Agency (ADA), Bereich Wirtschaft und Entwicklung

„Matchmaking“ 

Die Austrian Development Agency (ADA) fördert durch das Referat Wirtschaft und Entwicklung (W&E) europäische Unternehmen bei der Implementierung von nachhaltigen Wirtschaftsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern mittels vier verschiedener Förderinstrumente. In dem hier vorgestellten Kooperationsprojekt Service Learning mit der ADA wird als übergeordnetes Ziel die Förderung von sowohl etablierten, als auch jungen Unternehmen mit großem Nachhaltigkeitsbewusstsein im Sinne der Sustainability Goals (SDGs) angestrebt.

Zur Umsetzung dieser Zielvorgabe wurden von Seiten des Projektteams zunächst Gespräche mit der ADA geführt, in welchen der Prozess der Kontaktaufnahme durch Unternehmen, die unterschiedlichen Förderinstrumente und der gesamte Ablauf bis hin zur Bewilligung der Fördermittel analysiert wurde. Es stellte sich heraus, dass die für Projekte verfügbaren Fördersummen der ADA zurzeit nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Darauf aufbauend wurde eine Problemstellung definiert, bei der ein Mangel an potentiellen Projektpartnern und fehlende Bekanntheit des Förderangebots des Referats Wirtschaft und Entwicklung erkennbar wurde. Weiters hat sich herausgestellt, dass innovative Jungunternehmen die formalen Förderrichtlinien schwer erfüllen können und die zeitliche Begrenzung der Förderinstrumente mit danach beendetem Partnerschaftsverhältnis ein Hindernis für eine effizientere, langfristige Entwicklungszusammenarbeit sein kann. Ausgehend von der Problemstellung wurde eine Projektidee zur Umsetzung des Projektziels der Entwicklung eines Matchmaking-Konzepts für die ADA entwickelt.

Durch die Einbeziehung von Matchmaking-Partnern und der Etablierung eines wiederkehrenden Matchmaking-Events soll langfristig das Zustandekommen von Partnerschaften zwischen kleineren Partnern wie klein- und mittelständischen Unternehmen, Start-ups, Organisationen von und für geflüchtete Menschen oder auch Non-Profit-Organisationen und größeren Partnern wie z. B. finanzstarken Unternehmen gewährleistet werden.

Studierende

Konstantin Heyduck, TU Wien
Ruzica Luketina, BOKU
Nike Schödl, Uni Wien
Philipp von Gehren, BOKU
Inès Wieland, Uni Wien
Kathrin Zero, WU Wien

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