Kick Off der 7. Sustainability Challenge

Kick Off der 7. Sustainability Challenge

25245507029_86cd7511d8_z70 Studierende von insgesamt acht Universitäten bzw. Fachhochschulen, fünf Lehrende, drei Start-Up-Experten, neun Service-Learning-Partner und das RCE Vienna starten beim Kick Off am 7. März 2016 gemeinsam in die Ring-Lehrveranstaltung „Sustainability Challenge“. Mit dabei sind auch Evi Frei vom BMWFW als langjährige Förderin des RCE Viennas, WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger und weitere interessierte Gäste.

Moderatorin Sylvia Brenzel von Plenum bemerkt gleich zu Beginn: Es handelt sich um die siebte, aber doch um eine neue Sustainability Challenge, die erstmals über zwei Semester geht und die ihre erste Start Up Schiene präsentiert. 25494432822_1df13f9a4e_oDas diesjährige Thema „Smart City- Globale Herausforderungen, lokale Antworten“ wird aus den verschiedenen Perspektiven der Lehrenden beleuchtet: Sibylla Zech (TU, Raumplanung) – die zum ersten Mal mit dabei ist – und Karin Stieldorf (TU, Architektur) finden, der Zusammenhang ihrer Disziplinen mit Smart City liege zwar auf der Hand, immerhin besteht eine Stadt aus Gebäuden im kleineren und Raumplanung im größeren Zusammenhang, aber manche Kolleg*innen aus der Informatik hätten sich über diesen Blickwinkel schon gewundert. Helga Kromp-Kolb (BOKU, Meteorologie) hakt hier ein: Sie möchte das Konzept der Smart City vom reinen Technologiefokus weg zur Nachhaltigkeit führen. Denn: „Ich weiß nicht, ob wir eine Smart City haben werden, aber wir werden jedenfalls eine hot City haben.“ 25586936036_e4cdae2f4b_zChristian Rammel (WU, Ökologische Ökonomie) möchte den sozialen und menschlichen Aspekt von Ökonomie in der Smart City hereinholen. Außerdem sei es zwar einfach, im Hörsaal über Nachhaltigkeit zu reden, aber spannend wird es werden, wenn diese verschiedenen Disziplinen und die Praxis aufeinandertreffen. Alice Vadrot (Universität Wien, Politikwissenschaften) meint, wenn wir über Smart Cities sprechen, stellt sich u.a. die Frage, was die Leute überhaupt für ein Demokratieverständnis haben.

Hinsichtlich der Erwartungshaltung wünscht sich Tutorin Greta Sparer, die Studierenden, die unter anderem aufgrund ihres starken Engagements ausgesucht wurden, sollen auch grundlegende Fragen stellen und ihre Lehrenden herausfordern. 24986337823_02ea9741d8_oProjektkoordinatorin Elena Zepharovich erklärt anschließend die Sustainabilty Challenge im Detail; dazu gehören auch die Praxispartner und –partnerinnen der Service Learning Schiene, die reihum sich und ihr Projekt vorstellen, und die Start-Up-Experten Rudolf Dömötör (ECN und WU Gründerzentrum), Dominik Schmitz und Michael Ambros (BOKU, Zentrum für Globalen Wandel).

24986342253_c62504e69c_oAnschließend teilt sich die Studierendengruppe in die Service-Learning- und die Start-Up-Schiene. Während in den neun Service-Learning-Gruppen die Partner*innen die Projektideen vorstellen und sich mit den Studierenden austauschen – die Projektgruppen wurden schon im Vorhinein festgelegt –, herrscht im Raum der Start-Up-Schiene noch ein fröhliches Durcheinander aus gegenseitigem Kennenlernen, Besprechen erster Ideen und Buffetbesuch, das nach einer Anwärmphase von Rudolf Dömötör in ein geordnetes Kennenlernen gelenkt wird. Das nächste Zusammentreffen in dieser Konstellation, inklusive entwickelter Projektkonzepte, findet am 29. Juni statt.  

Presse-Ansprechperson: Greta Sparer, greta.sparer@wu.ac.at

http://www.rce-vienna.at/sustainabilitychallenge/