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Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ 2017 für Sustainability Challenge

Die Auszeichnung „Bildung für Nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA holt in diesem Jahr zum zweiten Mal Bildung für Nachhaltige Entwicklung und die Projekte, die sie praktisch umsetzen, vor den Vorhang. Das RCE Vienna wurde für die Lehrveranstaltung Sustainability Challenge im Handlungsfeld Kompetenzentwicklung prämiert.

Vor dem Hintergrund des Weltaktionsprogramms, sowie der Sustainable Development Goals (SDGs) verleiht das Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) gemeinsam mit dem Land Oberösterreich den BEST OF AUSTRIA an Projekte und Initiativen zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die mit ihrem Engagement einen Gesellschaftswandel hin zu einer lebenswerteren Zukunft mitgestalten.

Zu Beginn der Bewerbung für die Auszeichnung stand der Eintrag in die Bildungslandkarte. Hier können Organisationen alle ihre Projekte eintragen, die Bildung für Nachhaltige Entwicklung fördern. Für die Sustainability Challenge heißt es unter anderem:

„Die Sustainability Challenge bietet den Studierenden als Lernenden die Gelegenheit, sich innerhalb ihres Fachgebietes auf nachhaltige Entwicklung zu spezialisieren und sich umfangreiches inhaltliches und methodisches Wissen anzueignen, was für viele von ihnen eine einzigartige Möglichkeit ist, die ihnen eine zusätzliche (berufliche) Perspektive eröffnet, aber auch schlicht ihr Bewusstsein als kritische und nachhaltigkeitsbewusste Persönlichkeiten stärkt.“

Am 20. November wurden in Linz insgesamt 15 Projekte in fünf Handlungsfeldern prämiert. Mit dabei war auch ein langjähriger Partner des RCE Vienna, das Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit der BOKU, das für die Lehrveranstaltung Sustainicum ebenfalls im Handlungsfeld Kompetenzentwicklung ausgezeichnet wurde.

Die weiteren Kompetenzfelder im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung waren politische Unterstützung, Lehr- und Lernumgebung, Stärkung und Mobilisierung von Jugendlichen und die lokale Ebene. Unter allen Einreichungen wurden in jedem Handlungsfeld die drei herausragendsten ausgezeichnet.

Die Einreichung für den BEST OF AUSTRIA 2018 ist bereits wieder geöffnet. Mehr Infos gibt es auf der Seite vom Weltaktionsprogramm

Falls Sie regelmäßige Pressinformationen zur Sustainability Challenge erhalten möchten, schreiben Sie bitte eine Email an greta.sparer@wu.ac.at
Weitere Informationen:

Nachlese zur Veranstaltung auf der Seite vom FORUM Umweltbildung
Videos und Infos finden Sie laufend auf Facebook: www.facebook.com/SustainabilityChallengeRCE
Youtube-Kanal des RCE Vienna/Sustainability Challenge: www.youtube.com/channel/UCmXEa8JpG-V4om_tWx4qRsg
Instagram #SustainabilityChallenge #SustainabilityChallengeRCE

Nur mal kurz die Welt retten…

Nur mal kurz die Welt retten…

Treffen sich ein Landschaftsarchitekt, eine Politikwissenschaftlerin, ein Bauingenieur und eine Theaterwissenschaftlerin. Worüber wird gesprochen? Beim Kick-Off zur achten Sustainability-Challenge im Wiener Palais Harrach diskutieren sie über Insektenzucht und Barrierefreiheit, über Solarpanels auf Mietshäusern und über eine ökologischere Welt.Von Franziska Windisch

Die prunkvollen Hallen des Palais Harrach sind gut gefüllt, als die Hauptfinanciers des Projekts, das Bundesministerium für Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft (BMWFW) und die österreichische Agentur für Entwicklungshilfe (ADA), die Veranstaltung einleiten. Im Fokus stehen Stichwörter, die an diesem Abend noch öfter fallen werden, und die, da sind sich Teilnehmende aller Art, Studierende, Professor*innen und Unternehmer*innen einig, das besondere an der Sustainability-Challenge ausmachen. Es ist die Interdisziplinarität unter den Studierenden, die von den vier größten Universitäten Wiens, der BOKU, der Universität Wien, der WU und der TU Wien kommen, und ihre unterschiedlichen Blickwinkel auf Nachhaltigkeit, die sie mitbringen. Es ist aber auch die Möglichkeit diese Ideen, seien sie schon in Projekten konkretisiert oder noch theoretisch-wissenschaftlich, in die Praxis zu bringen – in die Unternehmen, zu den Bürger*innen.

„Managing a problem and making a business out of it“

Matteo Landi (UNIDO) betont in seiner Keynote die Bedeutung der SDGs.

Die diesjährige Sustainability Challenge steht unter dem Motto der „Sustainable Development Goals“ (SDGs), der Ziele für nachhaltige Entwicklung, die, von der UNO entwickelt, am 1. Jänner 2016 in Kraft getreten sind.

Matteo Landi, verantwortlich für Jugendbeschäftigung bei der UNIDO, der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung, betonte in seiner Eröffnungsrede insbesondere das siebzehnte Ziel – die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig wies er auf Erfolge hin, die sein Arbeitgeber bereits erreichen konnte. Dieses positive Narrativ zog sich durch die ganze Veranstaltung – nicht meckern, anpacken – so lautete das Motto. Im Podiumsgespräch mit den Lehrveranstaltungsleiter*innen schrillten dann aber erstmals die Alarmglocken. Helga Kromp-Kolb vom Institut für Meteorologie der BOKU bemerkte in der Diskussion um das achte Ziel für nachhaltige Entwicklung, das zum Wirtschaftswachstum: „Die Frage, ob Wachstum sinnvoll ist oder nicht, stellt sich nicht. In der Naturwissenschaft gibt es Grenzen. Die Grenzen dieses Planeten sind teilweise erreicht.“ Nun ginge es darum, Handlungsschritte zu setzen. Christian Rammel, der am Institut für „Ecological Economics“ an der Wirtschaftsuniversität Wien lehrt, streicht den besonderen Zugang seines Fachbereichs heraus. Jede/r dritte österreichische Manager*in studiere an der Wiener Wirtschaftsuni. Es sei gerade deshalb wichtig den Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu zeigen wie man die Abstraktheit des Nachhaltigkeitsdiskurses in wirtschaftliche Aktivitäten übersetzen kann.

Moderator Michael Bauer-Leeb diskutiert mit Alice Vadrot (Universität Wien), Helga Kromp-Kolb (BOKU) und Christian Rammel (WU)

Auch Petra Hirschler vom Fachbereich für Raumplanung der TU Wien betonte die Bedeutung der Interdisziplinarität und sprach darüber, wie man eine Stadt ökologisch planen kann. Die größten Stolpersteine, vor denen man in jedem Planungsprozess stünde, seien die unterschiedlichen Interessen, die verschiedenen Eigentümer*innen. Hier hakt Alice Vadrot, die am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien forscht, ein. Eine Erfahrung, die sie im langjährigen Engagement mit den Studierenden gemacht hat: Am Ende der Sustainability Challenge kommen viele der Studierenden mit der gesammelten Erfahrung darüber, wie man Projekte in die Tat umsetzt, zu ihr, und fragen dann, wieso denn nicht viel mehr passieren würde. Hier setze sie an, meint die Politikwissenschaftlerin mit Ökologie-Schwerpunkt. Sie helfe den Student*innen dabei, die unterschiedlichen Interessen fassbar zu machen, aber auch aufzuzeigen, wie man dennoch aktiv werden könne.

In medias res

Gegen Ende des offiziellen Teils kamen schließlich alle Projektpartner*innen auf die Bühne und stellten ihre Ideen vor, die vielfältiger nicht sein könnten. Die Vorschläge reichten von der Begrünung der Neulerchenfelder Straße, über die Forschung zur Vielfalt der Mitarbeiter*innen in der SPAR AG, über eine Strategie für den ÖBB-Bahnhof als Ort für Pendler. Die Studierenden fanden sich schon im Vorhinein zu Projektgruppen zusammen und konnten im Anschluss mit den Stellvertretern der Unternehmen das erste Mal ins Gespräch kommen. Nach den ersten skeptischen Annäherungsversuchen auf beiden Seiten wurde hier schon fleißig an Projekten gebastelt.

Bei interaktiven Übungen konnten sich die Studierenden besser kennenlernen.

Im Nebenraum ging es noch beschwingter zu. Hier stellten die Start-up-Gruppen ihre ökologischen Geschäftsideen vor. Ein Blumenkisterl zum Selbst-Zusammenstellen, die Aufbereitung von Insekten als Nahrungsmittel – einige Ideen waren schon sehr ausgereift. Doch es gab auch Studierende, die mit mehreren Vorschlägen in die Kick-Off-Veranstaltung kamen. Welche dann wirklich Potential haben, soll im Zuge des Start-up-Camps ermittelt werden. Dort kommen die Studierenden zusammen, um neben dem Erlernen betriebswirtschaftlicher und unternehmerischer Basics, auch ihre eigenen Ideen weiter zu konkretisieren. Wichtig sei, dass die Studierenden Projekte entwickeln, die auch wirtschaftlich funktionieren und mit denen man auch Geld verdienen darf. Das den Wirtschaftsstudierenden klar zu machen, sei nicht allzu schwer, meint Michael Ambros, der an der BOKU schon länger junge Menschen und ihre Start-up-Ideen betreut, bei BOKU-Studierent*innen müsse man da schon mehr Überzeugungsarbeit leisten.

 
Presseaussendung

Hast Du eine Idee für eine nachhaltige Zukunft?

Hast du eine Idee für eine nachhaltige Zukunft?

Erfahrungsbericht über die Teilnahme an der Sustainability Challenge 2016

Gordana Maric, eine (c) Daniel Schmelzder Teilnehmerinnen der Sustainability Challenge 2016, hat ihre Erfahrungen über die Projektarbeit mit Austria Glas Recycling in einem Blogpost zusammengefasst. Den Erfahrungsbericht zum Nachlesen gibt es hier.

Die Bewerbung zur Sustainability Challenge 2017/18 ist noch bis 7.7.2017 möglich. Austria Glas Recycling wird auch heuer wieder als Service Learning Partner dabei sein.

Die Sustainability Challenge bei Mapping Univer©ities

Die Sustainability Challenge bei Mapping Univer©ities

(c) Renata Krenn

Bei der von der uniko gemeinsam mit der Universität Innsbruck am 23. und 24. Februar 2017 organisierten Tagung zum Verhältnis von Universität und Stadt aus interdisziplinärer Perspektive: „Mapping Univer©ities – Eine Vermessung der Beziehungen von Universität und Stadt“ wurde die Sustainability Challenge als ein Beispielprojekt für bestehende und funktionierende Kooperationen zwischen Universität und Stadt ausgewählt.

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Touch Down der 7. Sustainability Challenge

Touch Down der 7. Sustainability Challenge

(c) Daniel Schmelz

Mit dem Touch Down Event im Kuppelsaal der TU Wien fand eine ganz besondere 7. Sustainability Challenge ihren gelungenen Abschluss. Nicht nur konnten die Studierenden erstmals über ein ganzes Jahr an ihren Projekten arbeiten, auch sind im Zuge der Lehrveranstaltung fünf spannende neue Start-ups entstanden. Weiterlesen

Einladung zum Touch Down der 7. Sustainability Challenge am 11. Jänner

Einladung zum Touch Down am 11. Jänner

Studierenden-Teams aus über 20 verschiedenen Studienrichtungen arbeiteten im Zuge der Sustainability Challenge bereits seit März 2017 an zahlreichen Projekten zum Thema Nachhaltigkeit. Nach der Präsentation der Projektkonzepte im Juni stand das Wintersemester ganz im Zeichen der praktischen Umsetzung. Am 11. Jänner 2017 stellen die Studierenden nun die spannenden Ergebnisse ihrer kreativen Lösungen vor. Weiterlesen

Reunion: Die Challenge geht weiter

Reunion: Die Challenge geht weiter

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Zum ersten Mal findet die Sustainability Challenge über zwei Semester statt und so kamen nach den verdienten Sommerferien am 10.10. die Teilnehmenden zur Reunion an der WU zusammen, um sich auf den Endspurt im Wintersemester einzustimmen.

Das Wintersemester dient der Umsetzung der Service-Learning-Projekte, die Start-Up-Teams schließen mit einem Businessplan ab. Die Teams beider Schienen präsentieren ihre Ergebnisse beim Touch Down am 11. Jänner im Festsaal der Freyung 1 (17-21 Uhr, Anmeldung für Gäste per Email an greta.sparer@wu.ac.at). Weiterlesen

Stop Over der 7. Sustainability Challenge: To be continued

Stop Over der 7. Sustainability Challenge: To be continued

Sustainability Challenge Stop Over Studierende beraten sich

Apfelcider, Fassaden-Begrünung, Omas Lieblingsrezepte – Die Studierenden der 7. Sustainability Challenge haben am 29. Juni beim Stop Over Event im Festsaal der WU erstmals ihre Projekt-Konzepte der Öffentlichkeit präsentiert. Mit beeindruckenden Kurzvideos – in Kürze werden diese auf rce-vienna.at/sustainabilitychallenge/ bereitgestellt – stellten die 14 Teams ihre Projekte vor. Hier das Video-Resumée von WU-TV.

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Elena Zepharovich mit Sustainability Challenge LV für Ars docendi Award für exzellente Lehre nominiert

Elena Zepharovich mit Sustainability Challenge LV für Ars docendi Award für exzellente Lehre nominiert

Elena Zepharovich vom RCE Team am Institute for Ecological Economics ist für den diesjährigen „Ars docendi Award“ – „Staatspreis für exzellente Lehre an den öffentlichen Universitäten Österreichs, in der Kategorie „Kooperative Lehr- und Lernformen innerhalb der eigenen Hochschule und über Hochschulen und HS-Sektoren hinweg“ nominiert.

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Sustainability Award – RCE und Sustainability Challenge prämiert

Sustainability Award – RCE und Sustainability Challenge prämiert

Verleihung Sustainability Award 2016

Verleihung Sustainability Award 2016

Die Wirtschaftsuniversität Wien wurde am 3. Mai 2016 für das „Regional Centre of Expertise on Education for Development – RCE Vienna“ mit dem 2. Platz im Handlungsfeld „Regionale Kooperation“ und für die „Sustainability Challenge“ – eine interdisziplinäre Lehrveranstaltung zum Thema nachhaltige Entwicklung – ebenfalls mit dem zweiten Platz ausgezeichnet und zwar im Handlungsfeld „Lehre und Curricula“. Weiterlesen