Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Das Projekts ALTECS „Wissensaustausch im Rahmen alternativer Wirtschaftssysteme zur Förderung einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung“ wird von der Wirtschaftsuniversität Wien, der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, der Wirtschaftskammer Wien und der Slowakischen Industrie- und Handelskammer Trnava während des Zeitraums September 2013 bis Dezember 2014 im Rahmen des Förderprogramms Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) Slowakei – Österreich umgesetzt.

ALTECS hat zum Ziel erste Schritte für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung zu setzen, die auf einem Wissensaustausch zwischen Unternehmen und Studierenden basiert und dieses Wissen dazu nutzt, eine verantwortungsvolle und ressourcenschonende Wirtschaftsweise zu implementieren bzw. zu verfolgen.

Um eine ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit voranzutreiben, wird regionales Know-how nutzbar gemacht, das von den wichtigen Säulen Wissenschaft und Wirtschaft getragen und im Zuge einer Sommeruniversität bei den beteiligten Zielgruppen gebildet wird.

Die Umsetzung der Sommeruniversität wurde gemeinsam mit der OeAD-WohnraumverwaltungsGmbH als Initiatorin und Trägerin dieser Bildungsmethode auf österreichischer Seite gestaltet. In diesem Zusammenhang konnten jene Unternehmen unterstützt werden, die mit ihren Leistungen einen sozial, ökologisch und wirtschaftlich vorbildhaften Weg einschlagen möchten oder auch bereits als Best-Practice Beispiel dienen und somit wertvolle Ratschläge weitergeben können.

Aus dem Bereich der Wissenschaft wurden Studierende involviert, die ihr Wissen im Bereich der Nachhaltigkeit erweitern, jedoch auch teilen möchten, um gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) im Rahmen von Kleingruppenprojekten neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung zu erarbeiten. Die Langfristigkeit als essenzieller Indikator von Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit wird in Form regelmäßiger Plattform- und Netzwerkevents getragen, die wiederum den erwähnten Wissensaustausch forcieren. Der gemeinsame Aufbau und die Durchführung des Bildungsprogrammes fördern zudem das Verständnis für den Nachbarn (kulturell, ökonomisch, ökologisch, sozial) als auch den Zusammenhalt in der Grenzregion und bewirken eine gemeinsame Verantwortung für den grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum.